Baubericht Tempelritter

Unser dritter EscapeRoom

Im Sommer 2018 haben wir angefangen, unseren dritten Escape Room in Wiesbaden-Erbenheim zu gestalten. Thema sollten die Tempelritter sein – mit einer möglichst weit historisch belegbaren Grundstory und einem Bezug zur Gegenwart – denn die Spieler sollten inhaltlich Teil der Story werden. In diesem Baubericht blicken wir ein wenig hinter die Kulissen…

Vom 1. Kreuzzug bis zur Gegenwart

Also haben wir zuerst eine Geschichte geschrieben. Dabei sind wir vorgegangen, als würden wir einen Roman schreiben:

  • Geschichtlich prüfbare Ereignisse gesucht.
  • Berühmte Personen in Bezug gesetzt.
  • Eine fiktive Rahmenhandlung erdacht
  • Alles in eine chronologische Reihenfolge gebracht

Natürlich verraten wir die Story hier nicht (sorry). Aber uns ist es gelungen, eine phantasievolle Verbindung vom Mittelalter zur Gegenwart zu knüpfen – in der die Spieler tatsächlich Mittelpunkt der Geschichte sind…

„Schaffe, schaffe, Räumle bauen“

Der Raum, der uns zur Verfügung stand, bot uns etwa 40qm Fläche bei (nur) 2,90m Raumhöhe. Da mussten wir bei der Konstruktion schon tricksen, denn in einer (für Büroräume typischen) Montage-Einlagedecke gibt es erst mal wenig Möglichkeiten für stabile Konstruktionen.

Die Grundideen für die Rätsel hatten wir alle schon vorliegen – aber da wir den Bau des Raumes nicht zu 100% vorplanen konnten, mussten wir auch die Rätsel „step by step“ an die tatsächlichen Bedingungen im Raum entwickeln und anpassen.

Fest stand von Anfang an:

  • „Das Siegel der Tempelritter“ sollte aus mindestens 4 „Räumen“ bestehen
  • Die Spieler sollten in zwei getrennten Gruppen starten

Nicht jede Idee zündet

Während des Baus gab es immer wieder spannende Ideen für ein vertracktes Rätsel oder ein sehr geheimes Geheimfach – aber nicht alle Ideen konnten wir zur eigenen Zufriedenheit umsetzen. So wurde aus Sicherheitsgründen der „Kaminaufstieg“ wieder abgebaut und auch die Felsenkammer (die sich natürlich echt anfühlen sollte)  war so nicht realisierbar.

Auf der anderen Seite haben wir viele Rätsel entwickeln können, die sowohl thematisch als auch zeitlich super in die Story passen und diesen Escape Room zu etwas Besonderem machen.

DU bist der Auserwählte

Ende November 2018 haben die ersten Testgruppen den Escape Room „Das Siegel der Tempelritter“ gespielt und wir haben den Raum danach immer weiter entwickelt und verbessert. Wir freuen uns, wenn auch Du mit Deinen Freunden, der Familie oder den Kollegen diesen Raum spielst und als der Auserwählte das Siegel der Tempelritter findest und die Zeitschleife des „magischen Amuletts“ beenden kannst.

Matthias Meerfeld
August 2020

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So funktioniert ein Escape Room

Die Idee

Eine Gruppe von Menschen – meist 3 bis 8 Personen – werden in einem Raum eingesperrt und müssen sich innerhalb einer vorgegebenen Zeit – meist 60 Minuten – aus dem Raum befreien (daher der Name Escape, engl.: Flucht)

Mittlerweile sind die Gruppen in den meisten Räumen nicht mehr eingeschlossen, da es einfach nicht in die Story passt. Dafür müssen die verschiedensten Missionen erfüllt werden. Von >eine Bombe entschärfen< über >ein Heilmittel herstellen< bis hin zum >Zaubertrick erlernen und anwenden< gibt es keine Grenzen…

1 Raum - 4-8 Personen - 60min Zeit

Die Spieler bekommen eine Einweisung in die Besonderheiten des jeweiligen Raumes, wie die Technik funktioniert, eine Grundstory, um die es in dem Raum geht und – die Mission, die erfüllt werden soll.

Im Raum selbst hat das Team dann (meistens) 60 Minuten Zeit, die jeweilige Mission zu erfüllen. Alle Informationen, die dazu benötigt werden, sind in dem Raum vorhanden. Aber zumeist gut versteckt oder durch Schlösser gesichert.

Inhalt eines Escape Room

Ein Escape Room besteht aus einem oder mehreren „Zimmern“, die immer der Geschichte entsprechend eingerichtet sind. Das Team muss nun herausfinden, welche Gegenstände in dem Raum zum Spiel gehören oder einfach nur Deko sind.

– Geheimfächer müssen gefunden,
– Rätsel als solche entdeckt und anschließend gelöst,
– Codes geknackt und Schlösser geöffnet werden.

Kommunikation ist alles

Hier heißt es, als TEAM zusammen zu arbeiten und alle Stärken der einzelnen Mitspieler zum gemeinsamen Erfolg bündeln. Miteinander reden über das, was man gefunden hat oder womit man grad nichts anfangen kann ist mega wichtig – denn vielleicht hat ja ein anderes Team-Mitglied die richtige Idee…

Und wenn es mal nicht weitergeht, hilft der Spielleiter mit Tips. (P.S.: TEAM heißt nicht Toll Ein Anderer Macht´s!)

Der Weg ist das Ziel

Natürlich möchte man immer die Mission schaffen – aber selbst erfahrene Spieler scheitern an einfachsten Aufgaben und Erstspieler knacken schwierigste Rätsel. Daher ist es wichtig, den gesamten Escape Room, die Atmosphäre, die Rätsel von Anfang an zu genießen und sich über jedes gelöste „Puzzleteil“ zu freuen – und wenn dann die Mission vor Ablauf der Zeit erfüllt wurde – um so schöner !

Matthias Meerfeld
Augus 2020

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